1856 bis 1887

1856
Erste Anregung zur Gründung des Hauses durch den Rektor des damaligen Bürgerhospitals. Er sucht seit langem eine Bleibe für aus dem Krankenhaus entlassene Mädchen, um ein Absinken in die Prostitution zu verhindern. Gemeinsam mit dem Pfarrer von St. Maria in der Kupfergasse versucht er, einflussreiche Persönlichkeiten der Stadt Köln für seinen Plan zu gewinnen und Spenden zu sammeln.

1860
werden sieben Morgen Land gekauft, ein kleines Haus gebaut und notdürftig eingerichtet. Der Rektor gewinnt die Schwestern vom guten Hirten, die sich der  Fürsorge an der weiblichen Jugend widmen. Fortan kümmern sie sich um das Haus in Köln-Lindenthal.

1862
treffen die ersten vier Münchener Schwestern aus dem Kloster vom guten Hirten ein und betreuen zwölf junge Mädchen. Die Einrichtung wird Haus vom guten Hirten genannt.

Ende 1863
beherbergt das Haus bereits 30 Mädchen.

1872
wird mit dem Bau eines weiteren Hauses begonnen.

1874
wird das zweite Haus bezogen.

1881 - 1882
erfolgt der Bau der Kirche. Die Aufhebung des Klosters während des Kulturkampfes können die Schwestern durch ihren Einsatz als Krankenpflegerinnen verhindern.

1887
verfügt das Haus bereits über 160 Plätze. Das Kloster in Köln-Lindenthal wird zum Provinzialhaus der neu errichteten rheinischen Ordensprovinz erhoben.


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CJG Haus Miriam

Klosterstraße 79
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