1914 bis 1997

1914
beginnt der erste Weltkrieg. Das inzwischen vergrößerte Haus beherbergt nun 240 junge Mädchen und 100 Schwestern. Bis 1918 wird das Haus auch als Lazarett genutzt.

1923
müssen Teile des Geländes an den neu angelegten Grüngürtel der Stadt Köln abgetreten werden.

1933
Während der Herrschaft der Nationalsozialisten können die Mädchen von den Schwestern nur deshalb betreut werden, weil sie diese teilweise als "lebensunwertes Leben" kategorisieren.

1939 - 1945
Zweiter Weltkrieg. Teile des Hauses werden wieder als Lazarett genutzt. Das Mädchenheim besteht weiter.

1944
In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober wird die gesamte Klosteranlage durch einen Bombenangriff zu etwa 90% zerstört. Die Schwestern und Jugendlichen werden nach Mitteldeutschland und auf die anderen Häuser der Provinz evakuiert. Wenige Schwestern und Haustöchter kehren aber nach Lindenthal zurück und beginnen, die Trümmerberge abzutragen.

1960
wird der Grundstein für das neue Schwesternhaus gelegt, nachdem bereits zuvor ein Haus für Jugendliche entstanden ist.

1964
wird die neue Kirche gebaut. Heute wird sie durch die syrisch-orthodoxe Gemeinde genutzt.

1971/72
wird die ordenseigene katholische Fachschule für Sozialpädagogik an das Johann-Michael-Sailer-Institut übergeben. Das Erzbistum Köln ist inzwischen Träger dieser Schule.

1990
ziehen sich die Schwestern aus Altersgründen aus der Arbeit zurück. Die Caritas-Jugendhilfe-Gesellschaft wird neuer Träger der Einrichtung, die nun in einem Verbund mit fünf weiteren Einrichtungen besteht. Im Juli wird die erste Außenwohngruppe errichtet.

1991
wird eine neue Gesamtkonzeption der Einrichtung entwickelt. Freistehende Gebäude auf dem Gelände werden an die Universität vermietet.

1992
nimmt das Mutter-Kind-Haus in Köln-Worringen seine Arbeit auf. Es bietet  Plätze für sieben Mütter bzw. Schwangere und deren Babys. Das Haus vom guten Hirten wird in Haus Miriam umbenannt. Es verfügt nun über 51 Plätze.

1993
entfällt die überörtliche Erziehung und damit die Belegung durch das Landesjugendamt. Konzeptionelle Gesamtüberlegungen des Haus Miriam befassen sich insbesondere mit den Anforderungen des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes.

1994
wird die erste Tagesgruppe in Köln-Rath eröffnet. Damit beginnt der Ausbau der familienergänzenden Hilfen.

1995
müssen aufgrund mangelnder Nachfrage zwei Gruppen geschlossen werden. Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (INSPE) als ambulanter Dienst nimmt ihre Arbeit auf. Eine weitere Tagesgruppe sowie die Fünftagegruppe werden auf dem Gelände in Lindenthal eröffnet. 

1996
zieht die Außenwohngruppe nach Köln-Höhenhaus in die Von-Ketteler-Straße.  Die Mädchenwohngruppe zieht in die jetzigen Räumlichkeiten. Die dritte Tagesgruppe startet zunächst auf dem Heimgelände. 

1997
zieht die Tagesgruppe 3 in Räumlichkeiten nach Köln-Holweide um. Eine weitere Regelgruppe muss geschlossen werden. Die Einrichtung verfügt über 81 Plätze.


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CJG Haus Miriam

Klosterstraße 79
50931 Köln-Lindenthal
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